Exkursion zum Dachdecker

Am Mittwoch, den 10. Mai 2023 machte eine kleine interessierte Gruppe, die aus sechs Schüler*innen des 9. und 10. Jahrgangs bestand, mit Frau Bünger eine Exkursion zu einer Baustellenbesichtigung.  

Im Rahmen unserer Kooperation mit der Dachdeckerei Wolfgang Blum GmbH & Co KG bot sich für uns die Möglichkeit, uns den Beruf eines Dachdeckers einmal näher anzuschauen. Fußläufig von der Schule erwartete uns an der Baustelle der Geschäftsführer Herr Neumann, um uns auf den Dachboden des Hauses zu führen. Dort angekommen gab es eine kleine Führung durch die verschiedenen Arbeitsbereiche eines Dachdeckers.  

Drei Auszubildende der Firma stellten sich zunächst den Fragen unserer Schüler*innen, die unter anderem gerne erfahren wollten, wie die Auszubildenden zu ihrem Ausbildungsberuf gekommen sind und was man in diesem Beruf verdienen kann. Im Anschluss daran konnten unsere Schüler*innen die drei bei ihrer Arbeit auf dem Dach beobachten und einen ersten Einblick in den Beruf eines Dachdeckers gewinnen. Mit vielen neuen Eindrücken, einem Zollstock für jede*n und konkreten Praktikumsangeboten machten wir uns auf den Rückweg zur Schule. 

Wir bedanken uns bei der Dachdeckerei Wolfgang Blum GmbH für diese Möglichkeit!  

Text und Bilder: S. Bünger 

Mit Knall in die Prüfungswochen!

Bevor die Schüler*innen des 4. Semesters am 28.03. ihren letzten Unterrichtstag hatten…

Wandertag 17.03.2023 – Verantwortung

W3 im „Zuckerland“ im Theater Strahl 

„Es wird Zeit, dass du dir dein Leben aussuchen kannst.“ 

Die Klasse W3 besuchte anlässlich des Wandertages das Theater Strahl im Kulturhaus Schöneberg.  Im Stück „Zuckerland“ sucht ein junges Mädchen gemeinsam mit dem Publikum nach einem Weg für ihr eigenes Leben. Begleitet von einem depressiven Vater taucht die junge Hauptfigur in die Rollen eines hilflosen Kindes, rebellierenden Teenies und einer jungen Erwachsenen ein. Im Gespräch mit dem Publikum stellt sie fest, dass Verantwortung nicht mehr so schwer ist, wenn man sie teilt – ein wichtiger Schritt zum Erwachsensein. 

Gemeinsam mit dem Publikum baut die Hauptfigur Zuckerländer – Orte, an denen alles möglich ist und es keine Sorgen gibt. Das Baumaterial liefern die Mobiltelefone der Zuschauer*innen: Es sind ihre eigenen Fotos von schönen Momenten, die den Hintergrund der eigenen Zuckerländer bilden. Gemeinsam wählen Publikum und Darstellerin die Requisiten aus. In jedem Zuckerland wird mit Greenscreen ein Foto gemacht und der schöne Gedanke kann mit nach Hause genommen werden. 

Bis zu den Sommerferien ist das Stück noch im Programm des Theaters.

Ein gemeinsam erstelltes Zuckerland.

Fotos und Text: C. Lawrenz 

R2 im Museum für Kommunikation 

Die Klasse Rot 2 ist in aller Früh mit der Regionalbahn bis zur Friedrichstraße gefahren, um dann bei schönstem Sonnenschein 20 Minuten bis zum Museum für Kommunikation zu laufen. Dank der guten Planung waren wir 10 Minuten vor Öffnung da und konnten das beeindruckende Gebäude und das schmiedeeiserne Tor des Eingangs bewundern.  

Nachdem dann alle genug Luft geschnappt hatten öffneten sich die Tore und wir konnten ein architektonisch bewundernswertes Gebäude bestaunen, in dessen Inneren zwei Roboter auf Kommunikation gewartet haben. Diese fuhren im Atrium des Gebäudes herum und wurden sofort von Frau Gozzelino inspiziert und zur Rede gestellt.  

Die anfängliche Begeisterung ebbte durch die interaktive Ausstellung nicht ab. Sie gipfelte sogar in einer Sonderausstellung zum Thema Streit im dritten Obergeschoss. Die SchülerInnen bearbeiteten kommunikativ ihr ausgeteiltes Quiz und wussten, dass der Erfolg sicher einen Einfluss auf das Arbeit- und Sozialverhalten haben würde. Somit konnten wir nach etwa zwei Stunden voll ausgefüllte Fragebögen begutachten und in zufriedene Gesichter schauen. 

Text: M. Mennerich 

V1 beim Erste-Hilfe-Kurs 

Was mache ich, wenn ich einen bewusstlosen Menschen finde? Wie versorge ich eine blutende Wunde? Und wie ging das nochmal mit der stabilen Seitenlage? 

Mit diesen und anderen Fragen beschäftigte sich die Klasse Violett 1 bei einem sehr gelungenen Erste-Hilfe-Kurs. Vier Stunden lang ging es vor allem darum, wie man selbst helfen kann, statt sich der unterlassenen Hilfeleistung schuldig zu machen.  

Die Schüler*innen mussten wenig zuhören, sondern erarbeiteten sich in Gruppen selbst, wie man in verschiedenen Situationen helfen kann, stellten sich einen Verbandskasten zusammen und lernten, ein Fingerkuppenpflaster und einen Druckverband anzulegen. Anschließend übten sie das Vorgehen beim Auffinden einer bewusstlosen Person mit Ansprechen, Atemkontrolle und stabiler Seitenlage. Den Höhepunkt des Kurses bildete die Herz-Lungen-Wiederbelebung an einer Puppe, die sich jedoch nur einige mutige vor der ganzen Klasse zutrauten. 

Die Abschlussrunde zeigte, dass Erste-Hilfe-Profis wie auch Neulinge an diesem Vormittag eine ganze Menge gelernt haben. 

Text und Fotos: C. Wallin 

Beitragsbild: pixabay (gemeinfrei)

Vizemeister im Futsal der Berliner Schulen 2023

Auch in diesem Schuljahr fand wieder die Hallenrunde in der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2009-2011) statt…

Erfolgreiche Teilnahme am 15. Youth Dance Contest in Berlin!

Die Schülerinnen der HBO vom Sportprofil Tanz haben am 25.03.2023 an dem 15. Youth Dance Contest in der Kategorie Hip-Hop…

What can you do if social media starts to steal your life?

On average, teenagers spend about 40 hours each week on their smartphones. A study by “ die Zeit” shows that the time teenagers spend on their phones keeps increasing.

Social media is getting more and more a part of our lives. It makes things as communicating or staying in contact with old friends much easier. Everything and everybody is just one click “away“.

Getting addicted is a high risk lots of teenagers take. A study from DAK shows that around 100.000 teenagers between the age of 12-17 are addicted to social media. Most social media apps are designed in a way that makes you use them as often as possible. They send pop-up messages or use striking colors. They make the user think to miss something when they are not online and works like a drug in the brain.

I am going to show you some ways that can help to overcome using social media too often. But if you are realizing that it is a real addiction, you should get professional help. A social media addiction is a serious addiction. The tips are from different articles that got published at “Focus Online” and “Business Insider”.

When you notice that you spend too much time online, you could start by giving yourself a time limit for some apps. In this way, you don’t have to stop using social media completely because it also has some positive aspects, but you have a limit. While using social media, you often don’t realize that you spend so much valuable time on unnecessary things.

Another thing you can do is to switch off the pop-up messages, so you don’t get enticed to use the app in a moment you maybe didn’t even think of using it. You also don’t have to be available all the time. It is normal to not answer a message if you are out with friends or doing homework.

You should also set yourself a goal each day that has nothing to do with social media, but for example is good for your mental health or is something you like. This could be a 30-minute walk or baking something. Because of social media, we often tend to neglect things that are good for us.

Another thing you should stop doing is using social media as a reward. Things like „I am doing my homework for 30 minutes and then using social media for 30 minutes“ reinforces the positive affirmation social media already has when you are addicted. Instead, you should reward yourself with something good for your mental health.

You should always remember that you don’t miss anything if you aren’t online. Your real life is much more important than most of the things you see on social media.

Nevertheless, social media isn’t all bad, it also has positive sides and can be very helpful. We just have to make sure social media doesn’t overtake our lives.

Text: anonymous, picture: Marco Verch

Was könntest du tun, wenn soziale Medien anfangen, dein Leben zu übernehmen?

Im Durchschnitt verbringen Jugendliche etwa 40 Stunden pro Woche an ihren Handys. Eine Studie von ,,Die Zeit” zeigt, dass diese Zahl stetig steigt.

Soziale Medien werden immer mehr ein Teil unseres Lebens. Sie machen Dinge wie Kommunikation oder mit alten Freunden in Kontakt zu bleiben, deutlich leichter. In den sozialen Medien ist alles und jeder nur einen Klick entfernt. Dabei süchtig zu werden, ist ein hohes Risiko, das viele Jugendliche dafür in Kauf nehmen. Eine Studie der DAK zeigt, dass rund 100.000 Jugendliche im Alter zwischen 12-17 Jahren, nach sozialen Medien süchtig sind. Die meisten Social-Media-Apps sind so konzipiert, dass sie so oft wie möglich verwendet werden. Sie senden Pop-up-Nachrichten oder verwenden auffällige Farben, um den Benutzer glauben zu lassen, etwas zu verpassen, wenn dieser nicht online ist. Dabei wirken sie wie eine Droge im Gehirn.

Ich werde dir einige Möglichkeiten aufzeigen, die helfen könnten, die zu häufige Nutzung sozialer Medien zu überwinden. Aber wenn du erkennst, dass es sich um eine echte Sucht handelt, solltest du dir professionelle Hilfe holen. Eine Social-Media-Sucht ist eine ernstzunehmende Sucht. Die Tipps stammen aus verschiedenen Artikeln, die bei „Focus Online“ und „Business Insider“ veröffentlicht wurden.

Wenn du bemerkst, dass du zu viel Zeit online verbringst, könntest du damit beginnen, für einige Apps ein Zeitlimit zu setzen. Auf diese Weise musst du die Nutzung von sozialen Medien nicht komplett einstellen, da sie auch einige positive Aspekte haben, aber du hast eine Grenze. Bei der Nutzung von sozialen Medien merkt man oft nicht, dass man so viel wertvolle Zeit mit unnötigen Dingen verbringt.

Eine andere Sache, die du tun könntest, ist die Pop-up-Nachrichten auszuschalten, damit du nicht dazu verleitet wirst, die App in einem Moment zu verwenden, in dem du vielleicht nicht einmal daran gedacht hast, sie zu verwenden. Du musst auch nicht ständig erreichbar sein. Es ist normal, eine Nachricht nicht zu beantworten, wenn du mit Freunden unterwegs bist oder Hausaufgaben machst.

Außerdem solltest du dir jeden Tag ein Ziel setzen, das nichts mit den sozialen Medien zu tun hat, aber zum Beispiel deiner mentalen Gesundheit guttut oder dir einfach gefällt. Das kann ein 30-minütiger Spaziergang sein oder etwas zu backen. Aufgrund von sozialen Medien neigen wir oft dazu, Dinge zu vernachlässigen, die uns guttun.

Du solltest immer daran denken, dass du nichts verpasst, wenn du nicht online bist. Dein wirkliches Leben ist viel wichtiger als die meisten Dinge, die du in den sozialen Medien siehst. Trotzdem haben die sozialen Medien nicht nur schlechte Seiten. Sie haben auch positive Seiten und können sehr hilfreich sein. Wir müssen nur sicherstellen, dass die sozialen Medien unser Leben nicht übernehmen.

Text: anonym, Bild: Marco Verch

When social media becomes addictive

More than 80 million people in Germany use social media, the most active users are aged 18- 29, and while the internet started out as a tool to help people to stay in contact with friends and family, it lately has become an increasing activity of scrawling and checking through our phones to get the latest news via social media.

Although most people that use social media use it in a non-problematic way, there is a small number of users that becomes addicted to social networks or their smartphones.

A study published by the “Survey” has shown that screentime among teenagers has increased by 17% since 2019.

But what makes it so attractive for us to be constantly online?

That can be easily answered: When we use social media, our brain can set free dopamine, a “feel-good” chemical that is released when the brain’s reward system is triggered.

Dopamine is the same chemical our brain releases when we gamble, eat, smoke, or use our smartphones.

The usual “type” of a social media addict is a young person aged 16 – 24. There are different reasons for a person to become social – media addicted. Some of them are low self-esteem, personal dissatisfaction, or a lack of affection.

Addictive use of social media has consequences much like other substance use disorders. The engagement in social media will lead to positive mood swings. The addicted user will feel validated due to likes or positive comments under their post. Over time that will lead to the user craving that validation, or rather the dopamine that is set free by getting the so called “likes”. The user starts to develop addictive behaviour like feeling bad when they don’t get the wanted likes or retweets, feeling down when there is no access to the internet, getting stressed when their smartphone isn’t available, or needing to check their socials first thing in the morning.

This addictive behaviour will lead to a lack of productivity or unhealthy social relationships.

People that are addicted to social media also have a much higher risk of becoming depressed than not addicted people.

In the day-to-day life, the addicted user will be overly concerned with the thought to miss out on something. So they will constantly log on to or use social media. They devote so much time and effort to social media that it controls them, which leads to them impairing other important life areas like school or work. 

By anonymous, picture: Marco Verch

Wenn soziale Medien süchtig machen

Mehr als 80 Millionen Menschen in Deutschland nutzen soziale Medien. Die meisten von ihnen sind zwischen 18 und 29 Jahre alt, und während man das Internet zuerst nutzte, um Menschen mit ihren Freunden und ihrer Familie zu verbinden, ist es in der letzten Zeit immer mehr zu einem Hobby geworden, bei dem wir durch unsere Smartphone scrollen, um die neuesten Nachrichten über soziale Medien zu erhalten.

Obwohl die meisten Menschen die sozialen Medien auf unproblematische Art und Weise nutzen, gibt es eine kleine Anzahl von Nutzern, die nach sozialen Netzwerken oder ihren Smartphones süchtig werden.

Eine von „Survey“ veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass die Bildschirmzeit bei Teenagern seit 2019 um 17 % gestiegen ist.

Aber was macht es für uns so attraktiv, ständig online zu sein?

Das ist leicht zu beantworten: Wenn wir soziale Medien nutzen, kann unser Gehirn Dopamin freisetzen, einen „Wohlfühl“- Botenstoff, welcher freigesetzt wird, wenn das Belohnungssystem des Gehirns aktiv wird. Dopamin ist der gleiche Botenstoff, den unser Gehirn freisetzt, wenn wir spielen, essen, rauchen oder unsere Smartphones benutzen.

Der durchschnittliche „Typ“ eines Social-Media-Süchtigen ist ein junger Mensch im Alter von 16–24 Jahren. Die Gründe für eine Social-Media-Sucht sind unterschiedlich. Sie kann in den meisten Fällen auf ein geringes Selbstwertgefühl, persönliche Unzufriedenheit oder mangelnde Zuneigung zurückzuführen sein.

Eine Social-Media-Sucht hat ähnliche Folgen wie andere Suchterkrankungen. Die Nutzung von sozialen Medien führt zu positiven Stimmungsschwankungen. Der süchtige Nutzer fühlt sich durch Likes oder positive Kommentare unter seinem Beitrag bestätigt. Im Laufe der Zeit wird das dazu führen, dass sich der Benutzer nach dieser Bestätigung sehnt, oder eher nach dem Dopamin, das durch das Erhalten der sogenannten „Likes“ freigesetzt wird. Der abhängige Nutzer beginnt ein Suchtverhalten zu entwickeln, wie z. B. sich schlecht zu fühlen, wenn er nicht die gewünschten Likes oder Retweets bekommt, sich niedergeschlagen fühlen, wenn er keinen Zugang zum Internet hat, gestresst sein, wenn sein Smartphone nicht verfügbar ist, oder die Notwendigkeit zu verspüren, direkt nach dem Aufstehen auf sein Handy und in seine sozialen Netzwerke zu schauen.

Das Suchtverhalten führt zu einem Mangel an Produktivität oder ungesunden sozialen Beziehungen. Menschen, die von sozialen Medien abhängig sind, haben auch ein viel höheres Risiko, depressiv zu werden, als nicht süchtige Menschen.

Im täglichen Leben sind die abhängigen Nutzer übermäßig besorgt, etwas zu verpassen. Sie loggen sich also ständig ein oder nutzen soziale Medien. Sie widmen den sozialen Medien so viel Zeit und Mühe, dass sie sie kontrollieren, was dazu führt, dass andere wichtige Lebensbereiche wie Schule oder Arbeit beeinträchtigt werden.

Von: anonym, Bild: Marco Verch