Was könntest du tun, wenn soziale Medien anfangen, dein Leben zu übernehmen?

Im Durchschnitt verbringen Jugendliche etwa 40 Stunden pro Woche an ihren Handys. Eine Studie von ,,Die Zeit” zeigt, dass diese Zahl stetig steigt.

Soziale Medien werden immer mehr ein Teil unseres Lebens. Sie machen Dinge wie Kommunikation oder mit alten Freunden in Kontakt zu bleiben, deutlich leichter. In den sozialen Medien ist alles und jeder nur einen Klick entfernt. Dabei süchtig zu werden, ist ein hohes Risiko, das viele Jugendliche dafür in Kauf nehmen. Eine Studie der DAK zeigt, dass rund 100.000 Jugendliche im Alter zwischen 12-17 Jahren, nach sozialen Medien süchtig sind. Die meisten Social-Media-Apps sind so konzipiert, dass sie so oft wie möglich verwendet werden. Sie senden Pop-up-Nachrichten oder verwenden auffällige Farben, um den Benutzer glauben zu lassen, etwas zu verpassen, wenn dieser nicht online ist. Dabei wirken sie wie eine Droge im Gehirn.

Ich werde dir einige Möglichkeiten aufzeigen, die helfen könnten, die zu häufige Nutzung sozialer Medien zu überwinden. Aber wenn du erkennst, dass es sich um eine echte Sucht handelt, solltest du dir professionelle Hilfe holen. Eine Social-Media-Sucht ist eine ernstzunehmende Sucht. Die Tipps stammen aus verschiedenen Artikeln, die bei „Focus Online“ und „Business Insider“ veröffentlicht wurden.

Wenn du bemerkst, dass du zu viel Zeit online verbringst, könntest du damit beginnen, für einige Apps ein Zeitlimit zu setzen. Auf diese Weise musst du die Nutzung von sozialen Medien nicht komplett einstellen, da sie auch einige positive Aspekte haben, aber du hast eine Grenze. Bei der Nutzung von sozialen Medien merkt man oft nicht, dass man so viel wertvolle Zeit mit unnötigen Dingen verbringt.

Eine andere Sache, die du tun könntest, ist die Pop-up-Nachrichten auszuschalten, damit du nicht dazu verleitet wirst, die App in einem Moment zu verwenden, in dem du vielleicht nicht einmal daran gedacht hast, sie zu verwenden. Du musst auch nicht ständig erreichbar sein. Es ist normal, eine Nachricht nicht zu beantworten, wenn du mit Freunden unterwegs bist oder Hausaufgaben machst.

Außerdem solltest du dir jeden Tag ein Ziel setzen, das nichts mit den sozialen Medien zu tun hat, aber zum Beispiel deiner mentalen Gesundheit guttut oder dir einfach gefällt. Das kann ein 30-minütiger Spaziergang sein oder etwas zu backen. Aufgrund von sozialen Medien neigen wir oft dazu, Dinge zu vernachlässigen, die uns guttun.

Du solltest immer daran denken, dass du nichts verpasst, wenn du nicht online bist. Dein wirkliches Leben ist viel wichtiger als die meisten Dinge, die du in den sozialen Medien siehst. Trotzdem haben die sozialen Medien nicht nur schlechte Seiten. Sie haben auch positive Seiten und können sehr hilfreich sein. Wir müssen nur sicherstellen, dass die sozialen Medien unser Leben nicht übernehmen.

Text: anonym, Bild: Marco Verch

When social media becomes addictive

More than 80 million people in Germany use social media, the most active users are aged 18- 29, and while the internet started out as a tool to help people to stay in contact with friends and family, it lately has become an increasing activity of scrawling and checking through our phones to get the latest news via social media.

Although most people that use social media use it in a non-problematic way, there is a small number of users that becomes addicted to social networks or their smartphones.

A study published by the “Survey” has shown that screentime among teenagers has increased by 17% since 2019.

But what makes it so attractive for us to be constantly online?

That can be easily answered: When we use social media, our brain can set free dopamine, a “feel-good” chemical that is released when the brain’s reward system is triggered.

Dopamine is the same chemical our brain releases when we gamble, eat, smoke, or use our smartphones.

The usual “type” of a social media addict is a young person aged 16 – 24. There are different reasons for a person to become social – media addicted. Some of them are low self-esteem, personal dissatisfaction, or a lack of affection.

Addictive use of social media has consequences much like other substance use disorders. The engagement in social media will lead to positive mood swings. The addicted user will feel validated due to likes or positive comments under their post. Over time that will lead to the user craving that validation, or rather the dopamine that is set free by getting the so called “likes”. The user starts to develop addictive behaviour like feeling bad when they don’t get the wanted likes or retweets, feeling down when there is no access to the internet, getting stressed when their smartphone isn’t available, or needing to check their socials first thing in the morning.

This addictive behaviour will lead to a lack of productivity or unhealthy social relationships.

People that are addicted to social media also have a much higher risk of becoming depressed than not addicted people.

In the day-to-day life, the addicted user will be overly concerned with the thought to miss out on something. So they will constantly log on to or use social media. They devote so much time and effort to social media that it controls them, which leads to them impairing other important life areas like school or work. 

By anonymous, picture: Marco Verch

Wenn soziale Medien süchtig machen

Mehr als 80 Millionen Menschen in Deutschland nutzen soziale Medien. Die meisten von ihnen sind zwischen 18 und 29 Jahre alt, und während man das Internet zuerst nutzte, um Menschen mit ihren Freunden und ihrer Familie zu verbinden, ist es in der letzten Zeit immer mehr zu einem Hobby geworden, bei dem wir durch unsere Smartphone scrollen, um die neuesten Nachrichten über soziale Medien zu erhalten.

Obwohl die meisten Menschen die sozialen Medien auf unproblematische Art und Weise nutzen, gibt es eine kleine Anzahl von Nutzern, die nach sozialen Netzwerken oder ihren Smartphones süchtig werden.

Eine von „Survey“ veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass die Bildschirmzeit bei Teenagern seit 2019 um 17 % gestiegen ist.

Aber was macht es für uns so attraktiv, ständig online zu sein?

Das ist leicht zu beantworten: Wenn wir soziale Medien nutzen, kann unser Gehirn Dopamin freisetzen, einen „Wohlfühl“- Botenstoff, welcher freigesetzt wird, wenn das Belohnungssystem des Gehirns aktiv wird. Dopamin ist der gleiche Botenstoff, den unser Gehirn freisetzt, wenn wir spielen, essen, rauchen oder unsere Smartphones benutzen.

Der durchschnittliche „Typ“ eines Social-Media-Süchtigen ist ein junger Mensch im Alter von 16–24 Jahren. Die Gründe für eine Social-Media-Sucht sind unterschiedlich. Sie kann in den meisten Fällen auf ein geringes Selbstwertgefühl, persönliche Unzufriedenheit oder mangelnde Zuneigung zurückzuführen sein.

Eine Social-Media-Sucht hat ähnliche Folgen wie andere Suchterkrankungen. Die Nutzung von sozialen Medien führt zu positiven Stimmungsschwankungen. Der süchtige Nutzer fühlt sich durch Likes oder positive Kommentare unter seinem Beitrag bestätigt. Im Laufe der Zeit wird das dazu führen, dass sich der Benutzer nach dieser Bestätigung sehnt, oder eher nach dem Dopamin, das durch das Erhalten der sogenannten „Likes“ freigesetzt wird. Der abhängige Nutzer beginnt ein Suchtverhalten zu entwickeln, wie z. B. sich schlecht zu fühlen, wenn er nicht die gewünschten Likes oder Retweets bekommt, sich niedergeschlagen fühlen, wenn er keinen Zugang zum Internet hat, gestresst sein, wenn sein Smartphone nicht verfügbar ist, oder die Notwendigkeit zu verspüren, direkt nach dem Aufstehen auf sein Handy und in seine sozialen Netzwerke zu schauen.

Das Suchtverhalten führt zu einem Mangel an Produktivität oder ungesunden sozialen Beziehungen. Menschen, die von sozialen Medien abhängig sind, haben auch ein viel höheres Risiko, depressiv zu werden, als nicht süchtige Menschen.

Im täglichen Leben sind die abhängigen Nutzer übermäßig besorgt, etwas zu verpassen. Sie loggen sich also ständig ein oder nutzen soziale Medien. Sie widmen den sozialen Medien so viel Zeit und Mühe, dass sie sie kontrollieren, was dazu führt, dass andere wichtige Lebensbereiche wie Schule oder Arbeit beeinträchtigt werden.

Von: anonym, Bild: Marco Verch

Being a teenager is not a piece of cake: social media affect our children psychologically!

Today, children are using media to easily communicate with each other, amusing themselves or to have access to different sources of information. So, everything is cool, right? NOT EXACTLY!

CJ Dawley committed suicide at the age of 17 due to social media. “He stayed up until 3 a.m on Instagram messaging with others, sometimes swapping nude photos”, his mother said. He became sleep-deprived and obsessed with his body image. He was so addicted to it,  that even the last moment of his life was about posting on social media.

On January 4th 2015, CJ retreated into his room. He sent a text message to his best friend and posted an update on his Facebook page: “Who turned out the light?”. Then he held a 22-caliber rifle in one hand, his smartphone in the other and fatally shot himself.

His parents never knew that he was at risk of committing suicide because of social media. They filed lawsuits against some of the big social media companies like Facebook and Instagram. The story of CJ Dawley was published on the CNN website.

But still, that is only one example of many victims of social media.

Dealing with the dark side of social media is not a piece of cake! Letting a child do whatever it wants just because the parents have many irons at once is no option. In fact, all parents must become aware of what their children do with media.

Social media and its importance

Electronic media play an important role in our lives although they are mainly a source of entertainment for most people.

These media usually help people to understand the world better, but they must be aware of the fact that media could also destroy their well-being.

The dangers of electronic media are particularly high for young children. As the previous example shows, many parents are uneasy about the media’s impact on their children. Often they do not know who their children are in contact with, what sort of texts they read, and if they are falling prey to temptations such as online gambling and pornography.

“What is undeniably true is that the evidence suggests that rates of depression, self-harm and anxiety among young people are at unprecedented levels.” an expert said in an article by Tracy McVeigh published by the Guardian’s website.

The ubiquity of the internet and social media, with its dark underbelly of hard-core pornography, body shaming and cyberbullying, is encroaching on their wellbeing, while a relentless focus on academic high-achieving is turning up the pressure in the classroom.

Youth, traditionally thought of as the most enviable time of life, can now look like a deeply challenging and sometimes unpleasant time of life.

A study by the American Academy of Child & Adolescent Psychiatry showed that more than 6500 12-to-15-year-olds in the US found that those who spent more than three hours a day using social media might be at heightened risk for mental health problems.

As a consequence, they interact less with their family and friends, and children have problems to concentrate over longer periods of time.

But this was only for the teens who spend more than 3 hours online. “The real research”, an online survey app, launched a survey on teenagers using social media. This survey asks how many social media accounts teenagers have and which are their favorite social media platforms.  The survey on teenagers‘ use of social media asks the teens who must estimate the time, ‚how much time do teenagers spend on social media?’

In response, 38.16% feel teenagers spend more than 8 hours, and 13.39% responded by saying 7 to 8 hours. Meanwhile, 11.59% believe teens get 5 to 6 hours of social media time. That way, the won’t be able to concentrate over longer periods of time.

How to save children from the negative effects of social media

Taking the devices away from the children is not a solution. Kids must have serious conversations with their parents or with a trusted adult so they understand online risks.

Only talk to people you know and ensure that your online accounts are private, block people you don’t know or trust, and trust your instinct—if something makes you feel uncomfortable, tell a trusted adult about it.

It is also a responsibility of the governments and countries to contribute to teenagers having a bright future. Take this for instance: A small charity in London called “Then and Now” supports thousands of young people that suffered from depression, anxiety, self-harm, drug and alcohol misuse, eating disorders, psychosis etc.

On the whole, we must not forget to take care of the new generation. Young people have a great energy to change the world for the better and it is not right to let them suffer from their social media use.

By Hussain Setammuhamadalshamre

Ein Teenager zu sein ist kein Kinderspiel: Soziale Medien beeinflussen unsere Kinder psychisch!

Heute nutzen Kinder und Jugendliche Medien, um leicht miteinander zu kommunizieren, sich zu unterhalten oder auf verschiedene Informationsquellen zuzugreifen. Also ist alles großartig, nicht wahr? NICHT SO GANZ!

CJ Dawley beging im Alter von 17 Jahren am 4.1.2015 wegen sozialer Medien Selbstmord. ,,Er blieb bis 3 Uhr morgens auf Instagram und tauschte manchmal Nacktfotos aus“, sagte seine Mutter. Er bekam Schlafstörungen und war von seinem Körperbild besessen. Er war danach so süchtig, dass es bis zum letzten Moment seines Lebens darum ging, in den sozialen Medien zu posten.

Seine Eltern wussten nicht, dass er suizidgefährdet war. Sie haben Klagen gegen einige große Social-Media-Unternehmen wie Facebook und Instagram eingereicht.

Es ist daher sehr wichtig, dass Eltern wissen, womit die Kinder und die Jugendlichen in den Medien beschäftigt sind.

Oft wissen die Eltern und Erziehungsberechtigten nicht, mit wem ihre Kinder sich in Verbindung setzen, welche Texte sie lesen und ob sie Versuchungen bei Online-Glücksspiel und Pornografie zum Opfer fallen.

Eine Studie von ,,The American Academy of Child & Adolescent Psychiatry“ zeigte, dass mehr als 6.500 Kinder im Alter zwischen 12 und 15 Jahren mehr als drei Stunden am Tag mit Social Media verbringen. Es kann bei diesen Jugendlichen zu einem erhöhten Risiko für psychische Probleme kommen.

Eine andere Studie von ,,The Real Research“ zeigte, dass 38,16% der Jugendlichen mehr als 8 Stunden in sozialen Medien verbringen, und 13,39% 7-8 Stunden.

Wie kann man Kinder vor den negativen Auswirkungen der sozialen Medien bewahren?

Sprich nur mit Personen, die du kennst und stell sicher, dass deine Onlineaccounts privat sind. Blockiere Personen, die du nicht kennst oder denen du nicht vertraust. Wenn dir etwas unangenehm ist, sag es einem vertrauenswürdigen Erwachsenen.

Außerdem haben Regierungen und Länder auch die Verantwortung, zu besseren Zukunftsaussichten von Jugendlichen beizutragen, z.B. durch Vereine wie den Wohltätigkeitsverein ,,Then and Now“ in Großbritannien.

Von Hussain Setammuhamadalshamre

Bullying: What could be the reason?

As a former bullying victim, I always thought that was my fault that I got bullied and that what my bullies said was probably right, so I always blamed myself for what happened. But after some years I realised that it is never the victim’s fault, but something they cannot control. After that I always wondered, what could drive a person to bully. And with that I made it my mission to figure out the reasons why someone would bully another person.

So first of all, let´s establish what bullying is. Bullying is a behaviour that´s been historically linked to kids on the playground, but it can happen to anyone at any age everywhere. There is no direct definition of what bullying is since it has many shapes, but simplified by ´Ditch The Label´, it´s seen as unwanted behaviour from one person to another, designed to cause harm, hurt or distress.

Now we´ll go over to the main point of this article: What are the reasons for people to start bully others? One reason might be that they are insecure themselves and target something that is unique about their victim and with that create new insecurities for them, making the bully feel better about themselves. Another reason could be that the bully tries to gain a feeling of power, purpose and control over the victim. Perchance the bully wants to deflect negative attention from themselves on to somebody else to avoid it. In contrary to that, some might bully to gain attention, especially on social media nowadays, without putting in much effort.

On social media it´s even easier to bully others, because of the anonymity, so they think they can spread hate without real consequences. Additionally, another research by ´Ditch The Label´ shows that those who experienced bullying are twice as likely to bully others, they use this as a defence mechanism, because they think that they´ll become immune to bullying that way.

On a more psychological note, recent data from the website ´Ditch the Label´ shows that bullies are far more likely to have experienced stress and trauma, so they bully others as a coping mechanism for the trauma or to relief stress. That shows that some people simply don’t know how to respond to trauma or stress. Correspondingly the bully might have a difficult home life, maybe receive feelings of rejection from their parents or even come from a violent household, so they don’t know any better and so they start bullying. Moreover, people like that perhaps feel like their relationship with a person is not secure, so they maybe get pressured into bullying because the other person wants them to.

In the end, all of the mentioned reasons above are not an excuse for bullying. Yes, the bully might have a difficult life or perhaps has other issues, but that does not give them a reason to make other people´s lives miserable, too. If people that bully have real problems, then they should really rethink their ways and possibly seek help somewhere and if they bully just for fun, well that´s another issue that they should deal with.

By: anonymous, picture: Vania Barbara

Mobbing: Was könnte der Grund sein?

Als ehemaliges Mobbing-Opfer dachte ich immer, es sei meine Schuld, dass ich gemobbt wurde und dass das, was meine Mobber sagten, wahrscheinlich richtig war. Also habe ich mir immer selbst die Schuld für das gegeben, was passiert ist. Aber nach einigen Jahren wurde mir klar, dass es niemals die Schuld des Opfers ist, für etwas, was man nicht kontrollieren kann. Danach habe ich mich immer gefragt, was einen Menschen zum Mobbing treiben könnte. Und damit machte ich es mir zur Aufgabe herauszufinden, warum jemand einen anderen mobben würde.

Lasst uns also zunächst einmal feststellen, was Mobbing ist. Mobbing ist ein Verhalten, dass mit Kindern auf dem Spielplatz in Verbindung gebracht wird, aber es kann jedem in jedem Alter und überall passieren. Es gibt keine direkte Definition dafür, was Mobbing ist, da es viele Formen hat, aber vereinfacht durch die Organisation „Ditch The Label“ wird es als unerwünschtes Verhalten von einer Person zur anderen angesehen, dessen Ziel es ist, Schaden, Verletzung oder Stress zu verursachen.

Jetzt kommen wir zum Hauptpunkt dieses Artikels: Was sind die Gründe, weswegen jemand eine andere Person mobben würde? Ein Grund könnte sein, dass man selbst unsicher ist und man fokussiert sich auf etwas, das an seinem/ihrem Opfer einzigartig ist, um dadurch neue Unsicherheiten beim Opfer zu schaffen, damit der Mobber sich besser fühlt. Ein weiterer Grund könnte sein, dass der Mobber versucht, ein Gefühl von Macht, Bestimmung und Kontrolle über das Opfer zu erlangen. Vielleicht möchte der Mobber negative Aufmerksamkeit von sich auf jemanden anderen lenken. Oder aber man mobbt in den sozialen Medien, eben um mehr Aufmerksamkeit zu erlangen. In den sozialen Medien ist es aufgrund der Anonymität noch einfacher, andere zu mobben, da man glaubt, Hass ohne wirkliche Konsequenzen verbreiten zu können.

Darüber hinaus zeigt eine Studie von „Ditch The Label“, dass diejenigen, die Mobbing erlebt haben, eine doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit haben, andere auch zu mobben. Sie nutzen dies als Abwehrmechanismus, weil sie glauben, dass sie auf diese Weise immun gegen Mobbing werden. Aktuelle Daten zeigen, dass Mobber mit weitaus größerer Wahrscheinlichkeit Stress und Traumata erlebt haben, sodass sie andere schikanieren, um das Trauma zu bewältigen oder Stress abzubauen. Das zeigt, dass manche Menschen einfach nicht wissen, wie sie auf Traumata oder Stress reagieren sollen. Außerdem kann der Mobber ein schwieriges Familienleben haben, vielleicht Gefühle der Ablehnung von ihren Eltern erfahren oder sogar aus einem gewalttätigen Haushalt stammen. Da er nicht besser weiß, beginnt er mit dem Mobbing. Darüber hinaus haben solche Menschen vielleicht das Gefühl, dass ihre Beziehung zu einer Person nicht sicher ist, sodass sie möglicherweise zum Mobbing gedrängt werden, weil die andere Person dies möchte.

Dennoch sind alle oben genannten Gründe keine Entschuldigung für Mobbing. Ja, der Mobber hat vielleicht ein schwieriges Leben oder vielleicht andere Probleme, aber das gibt ihm keinen Grund, auch anderen Menschen das Leben schwer zu machen. Wenn Leute, die mobben, wirklich starke Probleme haben, dann sollten sie wirklich ihre Bewältigungsstrategien überdenken und sich eventuell professionelle Hilfe suchen. Wenn sie aber nur „zum Spaß“ mobben, dann ist das ein anderes Problem, mit dem sie sich auseinandersetzen sollten.

Von: anonym, Bild: Vania Barbara

Cyberbullying – an old deadly problem in the new time

TW: bullying, suicide, and other effects are mentioned

About 15-20% of suicides in Germany are done because of a consequence of bullying. This is an outcome of the researches of the website “Selbstmord nach Mobbing (experto.de)”.

Mental health clinics and psychiatrists are getting overflowed as time passes by. As old as we are, as new are the problems we have to face. Bullying does not only happen in schools, when you are younger, but also in workplaces. It always leaves marks on the victims. Like that is not enough, the opportunity of bullying someone is growing as the world becomes more digitalized.

But what is bullying in the first place and how is it connected to every single person in this world? Why is bullying such a deadly phenomenon?

The word bullying is often used, but what is bullying? Bullying is aggressive behavior, like the internet side ”Take Action: | preventingbullying.promoteprevent.org” describes, in which a person or even a group, who stands in a powerful position abuses one individual to hurt them physically or mentally, sometimes even both.

It is important to have a clear line between conflict and bullying. Bullying includes intentional behavior, repeated behavior, and a power imbalance. It can often be easily seen by an outstanding person, like a teacher or another student. For parents, who see their children only outside of school, it is of course harder to notice.

Cyberbullying is one of the four main types of bullying, next to physical, relational, and verbal bullying. This type of bullying contains to increase as digital media becomes more prevalent in the daily life of everyone. Mostly for kids and teenagers. To keep it clear, cyberbullying is bullying through digital technology, and it also has different forms such as harassment, cyberstalking, exclusion, etc…

As you can see in a chart by “Statista” the number of bullied people has increased nearly by half in 10 years, and it will be higher in some years if we do not stop it.

The most prevelant type of cyberbullying is harassment. Harassment means that for example you are nearly constantly in the middle of many different abusive acts, such as name-calling, being posted on the internet. And we all know, if something is posted on the internet, everybody can see it and it will never be fully deleted. You would feel terrible and so small. As if it is not enough to be bullied in school, not even the home of you, as the victim, can be your safe place anymore because media is in every inch of human lives. This again causes the feeling of being trapped in hell.

Feeling like that leads to symptoms like depression, self-harming, eating disorders, any types of anxiety, and much more which you can read on the website “Mobbing – Folgen | MEDIAN Kliniken (median-kliniken.de)”. In the worst case, people are killing themselves because they do not see any other way of being in peace again.

Any type of bullying is killing people or turning an abused person an into abuser. This creates a chain reaction. People are dying, families and friend groups are destroyed, clinics and doctors are falling behind because there are not enough resources, and our society is falling apart.

Again, bullying is killing people.

That is why I am appealing to you, to stand up for someone that is bullied, and to seek help because it is nothing to be ashamed of.

If there is someone that should be ashamed, that is the person which shows such disgusting behavior.

I know it is hard to speak up for yourself and to ask for help, but I promise it will get better once you do it. You are not weak and you are also not the one that should be blamed.

By Berdil Akgül, picture: Vania Barbara

Cybermobbing – ein altes tödliches Problem in der neuen Zeit

TW: Mobbing, Selbstmord und andere Auswirkungen werden erwähnt

Etwa 15-20% der Selbstmorde in Deutschland sind auf eine Folge von Mobbing zurückzuführen. Dies ist ein Ergebnis der Recherchen der Website „Selbstmord nach Mobbing“ (www.experto.de).

Psychiatrische Kliniken und Praxen werden im Laufe der Zeit immer überfüllter.  Mobbing findet nicht nur in der Schule statt, sondern auch am Arbeitsplatz. Es hinterlässt immer Spuren bei den Opfern. Und als ob das nicht genug wäre, wächst die Möglichkeit, jemanden zu mobben, mit der zunehmenden Digitalisierung der Welt.

Aber was ist Mobbing überhaupt und wie ist es mit jedem einzelnen Menschen auf dieser Welt verbunden? Warum ist Mobbing ein so tödliches Phänomen?

Das Wort Mobbing wird oft verwendet. Es bedeutet ein aggressives Verhalten,
wie es auf der Internetseite von Education Development Center (www.preventingbullying.promoteprevent.org) beschrieben wird, bei dem eine Person oder sogar eine Gruppe, die sich in einer Machtposition befindet, eine weitere Person missbraucht, um sie körperlich oder seelisch zu verletzen, manchmal sogar beides.

Es ist wichtig, eine klare Grenze zwischen Konflikten und Mobbing zu ziehen. Mobbing umfasst absichtliches Verhalten, wiederholtes Verhalten und ein Macht-Ungleichgewicht. Es kann oft leicht von einer außenstehenden Person, wie einem Lehrer oder einem anderen Schüler, erkannt werden. Für Eltern, die ihre Kinder nur außerhalb der Schule sehen, ist es natürlich schwieriger zu erkennen.

Cybermobbing ist eine der vier Hauptarten von Mobbing, neben körperlichem, relationalem und verbalem Mobbing. Diese Art von Mobbing nimmt zu, da die digitalen Medien im täglichen Leben aller Menschen immer mehr an Bedeutung gewinnen. Vor allem bei Kindern und Teenagern. Um es klar zu sagen: Cybermobbing ist Mobbing mittels digitaler Technologie und es gibt verschiedene Formen wie Belästigung, Cyberstalking, Ausgrenzung usw.

Wie in einer Statistik auf der Webseite „Statista“ zu sehen ist, hat sich die Zahl der gemobbten Personen innerhalb von 10 Jahren fast verdoppelt, und sie wird in einigen Jahren noch höher sein, wenn wir nicht dagegen vorgehen.

Die am weitesten verbreitete Form des Cybermobbings ist die Belästigung. Belästigung bedeutet, dass Sie zum Beispiel fast ständig inmitten vieler verschiedener missbräuchlicher Handlungen sind, wie Beschimpfungen, im Internet gepostet zu werden usw. Und wir alle wissen: Wenn etwas ins Internet gestellt wird, kann es jeder sehen und es wird nie ganz gelöscht. Sie würden sich schrecklich und so klein fühlen. Als ob es nicht schon genug wäre, in der Schule gemobbt zu werden, kann nicht einmal mehr Ihr Zuhause ein sicherer Ort sein, denn die Medien sind in jedem Zentimeter des menschlichen Lebens präsent. Das wiederum führt zu dem Gefühl, in der Hölle gefangen zu sein.

Dieses Gefühl führt zu Symptomen wie Depressionen, Selbstverletzungen, Essstörungen, Angstzuständen aller Art und vielem mehr, was man auf der Website „Mobbing – Folgen | MEDIAN Kliniken“ (www.median-kliniken.de) nachlesen kann. Im schlimmsten Fall bringen sich Menschen um, weil sie keine andere Möglichkeit sehen, um wieder im Frieden zu leben.

Jede Art von Mobbing tötet Menschen oder macht aus einer misshandelten Person eine misshandelnde Person. Dies löst eine Kettenreaktion aus. Menschen sterben, Familien und Freundeskreise werden zerstört, Kliniken und Ärzte geraten ins Dilemma, nicht genügend Ressourcen zu haben, und unsere Gesellschaft fällt auseinander.

Noch einmal: Mobbing tötet Menschen.

Deshalb appelliere ich an Sie, sich für jemanden einzusetzen, der gemobbt wird, und Hilfe zu suchen, denn das ist nichts, wofür man sich schämen muss.

Wenn es jemanden gibt, der sich schämen sollte, dann ist das die Person, die ein solch widerliches Verhalten an den Tag legt. Ich weiß, dass es schwer ist, für sich selbst einzutreten und um Hilfe zu bitten, aber ich verspreche Ihnen, dass es besser wird, wenn Sie es tun. Sie sind nicht schwach, und Sie sind auch nicht derjenige, der beschuldigt werden sollte.

Von Berdil Akgül, Bild: Vania Barbara

HBO für Erdbebenopfer  

Schockiert von der Erdbebenkatastrophe in der Türkei und Syrien haben die Schüler*innen aus Team Rot (federführend Rot 4) sich sehr engagiert und binnen kürzester Zeit einen Kaffee- und Kuchenverkauf organisiert, um Spenden für die Erdbebenopfer zu sammeln. Der Verkauf fand während der Bilanz- und Zielgespräche statt, sowie am Dienstag, den 21.02. und Mittwoch, den 22.02. 

Die Einnahmen des Verkaufs in diesen vier Tagen betrugen insgesamt 717,42 Euro und werden an das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen „Aktion Deutschland hilft“ überwiesen. Die Schüler*innen waren sehr stolz auf das Ergebnis und freuten sich, dass sie den Opfern der Katastrophe helfen konnten. Die Idee zum Spendenaufruf kam von Schüler*innen, die selbst Familie und Freunde in den vom Erdbeben betroffenen Regionen haben. 

Die Schülerinnen waren sehr motiviert und organisierten fast alles selbstständig. Auch Eltern und andere Mitglieder der Schulgemeinschaft beteiligten sich an der Aktion und halfen beim Backen und Verkaufen. Die Schüler*innen aus Team Rot haben gezeigt, dass auch kleine Aktionen viel bewirken können. Wir sind sehr stolz auf unsere Schüler*innen und danken ihnen für ihr Engagement und ihre Solidarität! 

Text: A. Zwenihorodska, Bild: pixaby (gemeinfrei)